Rezension von Tanja Busse „Die Wegwerfkuh“

Mit ihrem Buch “Die Wegwerfkuh”1 legt Tanja Busse eine Streitschrift zur modernen Landwirtschaft vor. Ihr Kernargument zielt darauf ab, dass es, entgegen dem offensiv propagierten Selbstbild der modernen Landwirtschaft, um ihre Effizienz denkbar schlecht bestellt ist. Es grassiere eine systemimmanente Verschwendungswirtschaft, und den Nachweis dafür liefere ihr Müll: d.h. im Fall der vorwiegend diskutierten tierlichen Landwirtschaft vor allem die unproduktiven Tiere.
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  1. Busse, Tanja. 2015. Die Wegwerfkuh. Wie unsere Landwirtschaft Tiere verheizt, Bauern ruiniert, Ressourcen verschwendet und was wir dagegen tun können. München: Blessing, Karl.

Logische Annekdote

… saßen bei Tisch. Rauch flutete das Zimmer. Ihr Streit währte nun schon einige Stunden. Der Gegenstand ihrer Uneinigkeit war die Frage, ob es möglich sei, sich auf eine Menge von Dingen zu beziehen, die ihrerseits selbst wieder einen Verweis auf diese Bezugnahme enthalte. Aleph war der Ansicht, dass dies in einen unendlichen Regress führe und dem Verweis jede erklärbare Bedeutung nähme. Beth schlug die Interpretation vor, dass diese Bezugnahme zwar durchaus sinnvoll sei, aber dass der Regress die Möglichkeit vorwegnahm dass das Gesagte in irgend einem Sinn sicher wahr oder sicher falsch sein könne. Gimmel widersprach beiden Ansichten. Um seinen Punkt deutlich zu machen, bot er folgende Anschauung an. „Es waren einmal drei PhilosophInnen. Sie …

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Solid

Ist schon eine Weile her, aber die Folien vom Vortrag bei [‘solid] kann ich schon auch mal hier auf dem Blog teilen. Quellexte gibts hier.

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